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Die unter www.lohmed.de und www.krankheitsdiagnose.de wiedergegebenen Informationen wurden nach dem neuesten
medizinischen Wissens- und Forschungsstand ermittelt und mit größtmöglicher Sorgfalt wiedergegeben. Wir versuchen die Beschreibungen verständlich zu halten und verzichten auf die Nennung von Handelsnamen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für etwaige Fehler oder missverständliche Aussagen keine Haftung übernehmen können. (Das lohmed-team --- Daten zuletzt aktualisiert am 10.9.2002) |
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Brustkrebsfrüherkennung
und Therapie - der aktuelle Forschungsstand Stand: August 2002 - die brusterhaltende Operation! Die Früherkennung ist die entscheidende Methode zur erfolgreichen Brustkrebsbehandlung! Frauen sollten regelmaessig (monatlich!) ihre Brust selbst abtasten und nach Verhärtungen und Verdickungen suchen. Machen Sie dies stets am selben Tag des Monats, bspw. am 7.Tage nach dem Einsetzen der Regelblutung. Haben Sie etwas gefunden oder wenn Sie unsicher sind, lassen Sie dies sofort von einem Spezialisten überprüfen. Gehen Sie jährlich zur Vorsorgeuntersuchung zum Gynäkologen/zur Gynäkologin Ihres Vertrauens. Lassen Sie mindestens alle 2 Jahre durch eine Mammographie Ihre Brust untersuchen! Suchen Sie dazu einen empfohlenen! Arzt auf (die Bezeichnung 'Brustzentrum' ist keine Garantie für eine bestmögliche Untersuchung und Therapie!). Die Qualität der Untersuchung ist entscheidend für Ihre Gesundheit! Nehmen Sie auch weite Wege auf sich, um eine qualifizierte Untersuchung zu gewährleisten! Das lohmed-Team nennt Ihnen auf Anfrage ausgezeichnete Adressen!
Bei der Untersuchung werden folgende Verfahren angewandt: Wird eine bösartige Veränderung vermutet, dann empfehlen wir unbedingt, die Untersuchung von einem zweiten Arzt zu wiederholen zu lassen und damit das erste Ergebnis zu konkretisieren. Damit soll ein sogenanntes 'falsch-positiv-Ergebnis' vermieden werden. (Leider zahlen die Krankenkassen diese zweite Untersuchung meist nicht! Trotzdem nicht darauf verzichten und privat zahlen!) Meist handelt es sich bei der getasteten Stelle nur um eine harmlose Zyste. Wenn die Vermutung einer bösartigen Veränderung bestätigt wurde, folgt die Entnahme einer Gewebsprobe aus dem verdächtigen Knoten mit anschließender feingeweblicher (=histologischer) Untersuchung.
Sollte dabei eine bösartige Veränderung festgestellt werden, wird Mit dem oben beschriebenen Vorgehen werden alle aktuellen technischen und therapeutischen Möglichkeiten der Tumobehandlung ausgenutzt und tragen so zu einer maximalen Lebensverlängerung, meist zum Krankheitsstillstand bei. Der Arzt Ihres Vertrauens sollte über diese Vorgehensweise genau Bescheid wissen! Tut er das nicht, hilft nur die Suche nach einem Spezialisten. Es geht schließlich um Ihre Gesundheit! |
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Blutvergiftung / Sepsis
neuer Wirkstoff erhöht Überlebensrate Stand: Juni 2002 Der neue Wirkstoff 'Drotrecogin alfa' (Produktname 'Xirgis') ist in den USA bereits zugelassen, in Europa noch nicht. Das extrem teure Medikament wird bei Patienten mit Sepsis eingesetzt und senkt deren Sterblichkeitsrate um 25%. Die Sepsis ist eine lebensbedrohliche Bakterieninfektion und kann zur Zeit nur mit hochdosierten Antibiotikagaben behandelt werden. |
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Depressionen
neue Behandlungsmöglichkeiten Stand: Juni 2002 Die TMS (transkranielle Magnetstimulation) ist eine neue Methode zur Depressionsbehandlung. Die direkt neben dem Kopf erzeugten Magnetwechselfelder dringen 2cm tief in das Hirngewebe ein und wirken antidepressiv. Epileptiker dürfen dieses Verfahren nicht anwenden! Der neue Wirkstoff Topiramate erweist sich bei Depressionen als wirksam und gut verträglich. |
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Raucher-Vorbeugung
Vorbeugung bei Kindern Stand: Juni 2002 Eltern, die Ihren Kindern gegenüber klar und deutlich Ihre Abneigung gegen das Rauchen aussprechen, reduzieren das Risiko der Kinder, Raucher zu werden, auf die Hälfte. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern selbst rauchen oder nicht, so eine amerikanische Studie aus 2001. |
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Kaufrausch-Medikament
Stand: Juni 2002 Ein neues Medikament gegen die Sucht 'Kaufzwang' (=Oniomanie) mit dem Wirkstoff Citalopram wird zur Zeit getestet. Dieser Wirkstoff wurde bisher bei Depressionen und Panikattacken eingesetzt. Nebenwirkungen können Kopfschmerzen und Mundtrockenheit sein. |
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Migräne - Medikament
Stand: Mai 2002 Bei der Verabreichung von Botulismus-Toxin gegen Falten im Gesicht stellte sich folgende Nebenwirkung ein: Das Botulismus-Toxin wirkt auch gegen Migräne. Derzeit wird an der Entwicklung eines neuen Migräne-Medikamentes auf dieser Basis geforscht. Die Behandlung der Migräne auf dieser Basis kostet ca. 90 EURO monatlich. |
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Schönheits-Chirurgie
neues Verfahren mit Botulinus-Toxin Stand: Mai 2002 Die Schönheits-Chirurgie gegen Falten hat überraschenderweise eine neue Behandlungs-Möglichkeit bekommen: Mit dem Botulismus-Toxin (in geringsten Mengen!) werden Falten (vor allem im Gesicht) 'unterspritzt'. Die Faltenbildung lässt nach. Die Wirkung hält mehrere Jahre an. |
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Neurodermitis - Medikament
neues Medikament ab April auf dem deutschen Markt Stand: April 2002 Unter dem Handelsnamen 'Protopic' ist ein neues Medikament gegen die Neurodermitis- Beschwerden auf dem Markt. Es enthält den Wirkstoff 'Tarkolimus' und hemmt die Immunzellen. Wegen des hohen Preises (40 Euro/Tube) kann es nur für kleine Hautflächen eingesetzt werden. Mögliche Nebenwirkungen werden sich erst innerhalb der nächsten beiden Jahre herausstellen. |
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Hilfe bei Allergien
8 Verhaltensmassregeln Stand: April 2002 Folgende Regeln helfen Ihnen, Ihre Allergie-Beschwerden zu mildern:
(1) Parkett statt Teppichboden (Teppichbodenhaare speichern Pollen)
Pollenflug Die Pollen können auch im Vor- und Nachmonat auftreten! |
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Heilfasten
gilt als Heilfasten erst ab dem 3.Tag! Stand: März 2002 Beim Heilfasten nehmen die Teilnehmer über viele Tage keine feste Nahrung zu sich, sondern ernähren sich von Tee's und Brühen. Ausserdem werden feuchte Kompressen und Einläufe angewandt. Vor dem Heilfasten muss eine ärztliche Beratung mit Untersuchung stattfinden, das erste Heilfasten sollte unter Anleitung erfolgen. Teilnehmen dürfen ausschliesslich gesunde Menschen. Schwangere, Diabetiker (Typ I) und Risikopatienten dürfen kein Heilfasten betreiben. Das lohmed-Team rät grundsätzlich von der Teilnahme am Heilfasten ab! In folgenden Einzelfällen wird Heilfasten unter ärztlicher Aufsicht therapeutisch angewandt: schlecht einstellbarer Bluthochdruck, Diabetes (Typ II), Rheuma, Allergien (bspw. Asthma), Neurodermitis |
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Osteororose
neues Behandlungsverfahren 'Kyphoplastik' Stand: März 2002 Osteoporose tritt hormonbedingt bei älteren Frauen auf und kann zu Knochenbrüchen (auch in der Wirbelsäule) führen. In ambulanter Behandlung (ohne Krankenhausaufenthalt) wird dabei in lokaler Betäubung ein bewährter und verträglicher Knochenzement in den gebrochenen Knochen eingespritzt, der dann schnell aushärtet und den Knochen stabilisiert. Die Patientinnen können den Knochen dann sofort wieder belasten. (Die Osteororose wird dadurch nicht behandelt!) Nähere Infos über Dr. Ulrich Berlemann, Hannover |
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Sodbrennen
neues operatives Behandlungsverfahren Stand: März 2002 Manche Menschen leiden an heftigem Sodbrennen, das sich auch mit Medikamenten nicht in den Griff bekommen lässt. Ein in Deutschland entwickeltes operatives Verfahren kann hier helfen. Dabei wird über einen durch den Mund eingeführten Schlauch die obere Magenöffnung ringförmig erwärmt, was zu einer Neuformation des Bindegewebes und zu einer Verengung führt. Der Eingriff dauert etwa 40 Minuten. |
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Darmkrebs-Vorsorge
verbesserte Früherkennung Stand: März 2002 Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten des Menschen, 60% der Erkrankten sterben daran, in Deutschland jährlich 30.000 Menschen. Bei rechtzeitiger Erkennung wäre die Heilungsrate 90%.
Anzeichen der Darmerkrankung sind:
Eine bessere Früherkennung lässt sich erreichen durch Ballastreiche Ernährung, viel Obst und Gemüse sowie Übergewicht-Vermeidung helfen das Risiko gering zu halten. |
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Warnhinweis !
Hautaufheller (Seifen auf Quecksilberbasis) Stand: März 2002 Hautaufhellende Mittel sind wegen eines aktuellen modischen Trends bei dunkelhäutigen Menschen beliebt, um eine kaffeebraune Haut zu bekommen. Unter den Namen 'Rico, Jaribo, Jambo, Muvat und Tura' werden in Afrika quecksilberhaltige Seifen angeboten, deren Verkauf in Europa verboten ist. Leider gelangen diese Seifen über Schwarzmarktkanäle zurück nach Europa. Benutzen Sie weder diese noch andere Präparate dieses Typs! Das über Ihre Haut aufgenommene Quecksilber reichert sich an, vergiftet und schädigt Ihren Körper und den Körper Ihres ungeborenen Kindes! Diese Seifen sind extrem gefährlich! Die in Spanien, England und Irland hergestellten Seifen enthalten zu 2% Quecksilberjodat. Zur Erhöhung der Wirkung wird der Seifenschaum nach dem Haut-Auftragen nicht abgewaschen. Diese Produkte verursachen durch die hochgradige Quecksilbervergiftung (>500 ppm)
- Nierenschäden
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Malaria
neues Medikament in der klinischen Erprobung Stand: März 2002 Das neue Malaria-Medikament 'G25' ist nach dem erfolgreichen Test bei Affen nun in der klinischen Erprobung beim Menschen. 'G25' verhindert den Bau einer bestimmten Zellwand-Art, sodass eine weitere Vermehrung der Erreger unterdrückt wird. |
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Impfung für Kinder
(gegen Pneumokokken bei Kindern bis 2 Jahren) Stand: März 2002 Pneumokokken sind die Erreger, die
- Mittelohrentzündungen hervorrufen können. Leider wirkt der Erwachsenen-Impfstoff bei Kindern nicht, deshalb wurde ein neuer gut verträglicher Impfstoff entwickelt, der bei Kindern bis zum Alter von 2 Jahren einsetzbar ist. Die Impfung (Preis ca. EUR 85) wird von den Krankenkassen nur bei Kindern mit Risikofaktoren (Gedeihstörungen, geringes Geburtsgewicht, Frühgeburten) getragen. Wegen der grossen Gefahr der genannten Erkrankungen wird den Eltern geraten, auf die Impfung nicht zu verzichten.
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Raynaud-Syndrom
Hilfe bei kalten Händen und Füßen Stand: Februar 2002 Einige Menschen leiden an einer besonders unangenehmen Form von kalten Fingern und Zehen. Bei Ihnen reicht ein kleiner Kältereiz, um sofort eiskalte Finger oder Zehen zu bekommen. Dieses Phänomen wird als das Raynaud-Syndrom bezeichnet. Menschen, die daran leiden, sollten
- vor allem nasse Kälte meiden Das Raynaud-Syndrom ist zwar unangenehm, aber harmlos. Trotzdem sollte durch den Arzt abgeklärt werden, ob die Beschwerden nicht eventuell durch eine andere Erkrankung hervorgerufen werden. |
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Monoklonale Antikörper
neue Hoffnungsträger der Medizin (mab) Stand: Januar 2002 Die neue Generation von Medikamenten (monoklonale Antikörper = mab = monoklonal anti-bodies) helfen u.a. bei Krebs, Abstoßungsreaktionen bei Organtransplantationen, der Darmentzündung Morbus Crohn und Rheumabeschwerden. Erprobt werden die mab's derzeit bei Asthma, Blutvergiftungen, Multipler Skerose und Alzheimer. Gegen fortgeschrittenen Brustkrebs wird bspw. erfolgreich Trastuzumab (Arznei: Herceptin) gegeben, bei Blut- und Lymphdrüsenkrebs sowie dem aggressiven non-Hodgkin-Lymphom zeigt Rituximab (Arznei: Mabthera) oft Wirkung. Die mab's scheinen derzeit die Hoffnungsträger der Zukunft zu sein. |
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Mundhöhlenkrebs
neue Früherkennungsmethode aus Oslo Stand: Januar 2002 Der Mundhöhlenkrebs ist eine tückische und sehr schmerzhafte Tumorerkrankung, die in 80% der Fälle innerhalb von 5 Jahren zum Tode führt. Insbesondere Rauchen und Alkoholgenuss erhöht das Risiko erheblich. Erste Anzeichen sind sichtbare weisse, selten auch rötliche Flecken auf der Mundschleimhaut. Im Verdachtsfall reicht ein vom Zahnarzt durchgeführter Abstrich, der nach der neuen Oslo'er Früherkennungs-Methode untersucht wird. Nähere Informationen: Prof.Albrecht Reith, Radiumhospitalet Oslo, Chromosomenzählung |
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künstliche Befruchtung ICSI
intra-zytoplasmatische Spermieninjektion
Stand: Januar 2002 Für Paare mit ungewollt unerfülltem Kinderwunsch, bei denen es an der Befruchtungsfähigkeit der Spermien des Mannes liegt, gibt es neben der IVF-Methode (in-vitro-fertilisation) nun eine weitere neue erfolgversprechende Methode: ICSI. Dabei wird unter dem Mikroskop ein einzelnes Spermium in die Eizelle eingebracht und so befruchtet. Bei dieser Methode besteht eine ca. 26% höhere Wahrscheinlichkeit einer großen Fehlbildung des Kindes im Vergleich zur normalen Zeugung. Die Kosten der neuen Methode werden von einigen Krankenkassen auf dem Kulanzwege übernommen. |
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Mukoviszidose
zystische Fibrose
Stand: Januar 2002 Bei der Mukoviszidose kann die Wirksamkeit von Antibiotika im Bereich der Atemwege deutlich gesteigert werden, indem die Antibiotika nicht als Tabletten geschluckt, sondern in der speziell erhältlichen Aerosol-Form als Spray inhaliert werden. So sind die Antibiotika direkt am Wirkungsort und müssen nicht erst den Weg über den Magen nehmen. |
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AIDS
HIV-Virus
Stand: Januar 2002 Bei AIDS ist eine Entwarnung noch nicht angezeigt. Im Gegenteil: Die HIV-Viren werden zunehmend resistent gegen die bisher eingesetzten Medikamente. Die Patienten bekommen Cocktails aus 3 und mehr Medikamenten, die meist täglich genommen werden müssen. Inzwischen sind nach neuesten Forschungen die HIV-Viren bereits zu 78% gegen eines der Medikamente resistent, sogar 50% der Viren gegen 2 Medikamente immun. Das Risiko ist also weiterhin hoch und AIDS / HIV ist noch lange nicht besiegt. Deshalb ist der wirksamste Schutz des Einzelnen: unsichere Sexualpraktiken meiden! |
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Schlaganfall
Hinschlag, Apoplexie
Stand: Januar 2002 Das als EPO (Dopingmittel) bekanntgewordene Lipoprotein Erythropoetin regt Nervenzellen an, neue Verbindungen zu den Nachbarzellen herzustellen. Das neue Medikament ist für die Therapie von Schlaganfallpatienten zur Zeit in der klinischen Erprobung. |
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Schizophrenie
Bewusstseinsspaltung
Stand: Januar 2002 Neueste Forschungsergebnisse des Göttinger Max-Panck-Institutes für experimentelle Medizin mit Hilfe der PET (Positronen-Emissions-Tomografie, Bild rechts) ergaben: Die Schizophrenie ist eine neurodegenerative Erkrankung, d.h.Nervenzellen verlieren ihre Verbindungen zu den Nachbarzellen, hervorgerufen durch die verminderte Sauerstoffversorgung der betroffenen Zellen. Neue Studien im Tierversuch ergaben, dass das als EPO (Dopingmittel) bekanntgewordene Lipoprotein Erythropoetin einerseits die Sauerstoffversorgung wiederherstellt, andererseits die betroffenen Nervenzellen anregt, neue Verbindungen zu den Nachbarzellen herzustellen. In einer aktuellen Studie wird das neue Medikament bereits an Menschen getestet. Dazu wird es 1mal wöchentlich intramuskulär gespritzt. Die Kosten belaufen sich auf zur Zeit € 25.000,- je Patient und Jahr. Die optimale Schizophreniebehandlung ist lt. Prof. Dr. Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut Göttingen derzeit eine Kombination der bekannten Neuroleptika, des Erythropoetin und der Psychotherapie. Es besteht die Hoffnung, dass das Leiden in Zukunft bei einer frühzeitig einsetzenden Behandlung in den Griff zu bekommen ist. |
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Magenschleimhautentzündung
Gastritis
Stand: Januar 2002 Bei der Magenschleimhautentzündung werden üblicherweise Medikamente eingenommen, die den Säuregehalt des Magens vermindern. Neue Studien zeigen, dass der hohe Säuregrad des Magens besonders wichtig ist, um Bakterien abzutöten. Dshalb kann die Säureminderung im Magen genau den gegenteiligen Effekt haben: die Bakterien werden nicht mehr ausreichend abgetötet und können zu einer Verschlimmerung der Magenschleimhautentzündung führen. Deshalb wird Patienten, die säuremindernde Medikamente wie bspw. PPI einnehmen, geraten, eher Antibiotika anzuwenden. |
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Herzrhythmusstörungen
Stand: Januar 2002 Am Herzzentrum Leipzig arbeiten die Mediziner Hans Kottkamp und Gerd Hindricks an der Behandlung von Herzrhythmusstörungen, die für verminderte Herzleistung und Herzrasen verantwortlich sein können. Dabei wird über einen Schnitt imn der Leistengegend ein Doppelkatheter bis ins Herz geschoben. Mit dem ersten sog. Appationskatheter, der Miniatur-EKG's ableiten kann, werden Gebiete überzähliger Reizleitung im Herz millimetergenau aufgespürt. Der zweite sog. Verschorfungskatheter verschorft über Hochfrequenzstromstöße die gefundenen Gebiete und befreit den Patienten von den Herzrhythmusbeschwerden. Dieses neue Verfahren kann auf die bei Herzkatheterbehandlungen übliche Röntgendurchleuchtung vollständig verzichten und ist deshalb sehr schonend. |
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Zuckerkrankheit
Diabetes mellitus Stand: November 2001 Viele Diabetiker sind auf externes Insulin angewiesen und müssen dies täglich mit einer Spritze in eine Vene injizieren. Neue Forschungen zeigen, dass die Insulineinnahme bald auch durch ein Spray in den Mund eingenommen werden kann. In Apotheken wird das neue Medikament voraussichtlich ab Januar 2003 zu haben sein. |
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Blutkrebs
hier: CML - chronisch myeloische Leukämie Stand: Januar 2002 Ein neues Medikament gegen CML, die chronisch myeloische Leukämie ist auf dem Markt: Glivec. Glivec enthält den Wirkstoff sti571 und wirkt (ausschliesslich) im Frühstadium von CML, wobei die Wirksamkeit in dieser Zeit bei ca. 90% liegt. Weitere Einsatzgebiete und Wirksamkeiten von Glivec: Bauchraumtumore. Glivec ist seit 2001 auf dem deutschen Markt erhältlich. |
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Kopfschmerzen
Stand: August 2001 Durch Zufall stellte sich heraus, dass ß-Blocker (Beta-Blocker), die zur Behandlung anderer Krankheiten (wie bspw. Herzerkrankungen) eingesetzt werden, bei einigen Menschen auch gegen Kopfschmerzen und Migräne wirken. |
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Nebenhöhlenentzündung
Stand: Dezember 2001 Gegen Nebenhöhlenentzündungen haben sich unter anderem auch Ananas-Enzyme als sehr wirkungsvoll erwiesen. |
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Krebs / Lepra
Stand: Dezember 2001 Das aus den 50er-Jahren stammende und traurige Berühmtheit erlangte Schlafmittel Contergan (Wirkstoff Thalidomid) ruft in bestimmten Phasen der Schwangerschaft Veränderungen der menschlichen Erbanlagen des Ungeborenen hervor und ist seit langem in Deutschland verboten. Nach näherer Untersuchung des Wirkungsmechanismus des Stoffes Thalidomid wird dieses Medikament wegen seiner Eigenschaften auch in der Krebstherapie eingesetzt, zur Zeit allerdings nur experimentell bei Tieren. Er gilt als Hoffnungsträger bei der Krebsbehandlung. Es stellte sich auch heraus, dass Thalidomid in den Entwicklungsländern bei der Lepratherapie ein sehr preisgünstiges und wirkungsvolles Medikament ist. Leider nehmen es, trotz entsprechender Hinweise auch schwangere leprakranke Frauen, deren Kinder dann missgestaltet sein können. |
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Akne
Stand: Juli 2001 Neue Behandlungsmethoden: Statusermittlung der Hormone Hydroxilase/ACTH (2malige Blutabnahme Männer morgens 8-9Uhr - Frauen Tag 7 nach Menstruationsbeginn) niedrig dosiertes Cortison + Retinoid (Vitamin-A-Abkömmling Isotritinoin) Achtung! teratogene Wirkung, deshalb bei Behandlung geschlechtsreifer Frauen unbedingt die Emfängnisverhütung sicherstellen ! Progestine (nur für Frauen) Antibiotika (3 Monate systemisch + 1 Monat lokal)
aktuelle Forschung in Deutschland: |
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